

Das Unternehmen esde Maschinentechnik GmbH wurde 1976 gegründet. Die Ingenieure Hans Werner Selbach und Manfred Diekmann brachten viel Erfahrung in der Entwicklung und Konstruktion von Extrusionsanlagen mit und hatten eine Vision.
Der esde Doppelschneckenextruder war das erste Entwicklungsziel und erwies sich als verfahrenstechnisch zukunftsweisend. Denn durch die Teilung des Extrusionsprozesses in zwei unabhängige Verfahrensstufen unterschied er sich erheblich vom damaligen Stand der Extrudertechnik.
Die Innovationen von Selbach und Diekmann wurden erstmals auf der Kunststoffmesse K 1979 in Düsseldorf ausgestellt und trafen auf großes Interesse beim Fachpublikum. Bereits 3 Jahre nach der Gründung konnte der neuartige Doppelschneckenextruder in 3 Baugrößen gebaut werden.
Der Grundstein zum internationalen Erfolg am Markt war gelegt.
esde Doppelschneckenextruder waren zuverlässig und wartungsfreundlich, mit geringem Zylinder- und Schneckenverschleiß durch die Kaskadenbauweise. Der hohe wirtschaftliche Nutzen des Maschinenkonzepts führte dazu, dass einige der ersten esde Doppelschneckenextruder bis heute im Einsatz sind.
Bei esde Maschinentechnik geht es seit 1976 immer um die Frage: Wie kann man die Extrusionstechnik zur Plastifizierung und Weiterverarbeitung von Kunststoffen weiter verbessern?
Es ist die Freude am Vorangehen, die permanente Präsenz dieses Themas in den Köpfen unseres Teams, die esde Maschinentechnik beflügelt.
Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir viele Herausforderungen auf dem Weg zu einem neuen extrudierten Produkt gemeistert und viele Anlagen und Maschinen entwickelt und gebaut: Doppelschneckenextruder und Einschneckenextruder, Glättwerke und Wickler in vielen Bauweisen, Breitschlitzdüsen und Feedblöcke, Dickenmess- und Temperiergeräte und einiges mehr.
esde Extrusionsanlagen sind weltweit im Einsatz; von der vielseitigen Laboranlage bis hin zur Hochleistungs- Extrusionsanlage für Flachfolien und Platten.
Schon in den 1970er Jahren spielte der Energieverbrauch eine große Rolle in der Konstruktion des esde Doppelschneckenextruders.
Ein Auszug aus der Firmenzeitung „esde aktuell Nr. 5“ von 1977: „Es muss damit gerechnet werden, dass die zur Verfügung stehende Energie von Jahr zu Jahr überproportional im Preis steigen wird und die Energiekosten ein bedeutender Kalkulationsfaktor werden.“
Daher bauen wir bei esde schon immer Extruder, die mit möglichst wenig Energie auskommen.
Unsere ersten Kunden waren Hersteller hochwertiger PVC-Profile und Rohre. Die Vortrocknung konnte mit dem Einsatz eines esde Doppelschneckenextruders verkürzt oder ganz eingespart werden.
Seit Mitte der 1980er Jahren richtet esde sich an Hersteller von Tiefziehprodukten, die zunehmend in die Folienherstellung einstiegen. Der Vorteil war klar und gilt bis heute: eine enorme Materialeinsparung, denn die Stanzgitter können direkt wieder der Extrusion zugefügt werden.
Nach der erfolgreichen Etablierung von esde am Markt zog sich Hans-Werner Selbach im Jahr 1988 aus der Geschäftsleitung zurück.
Bis 2006 führte Manfred Diekmann das Unternehmen erfolgreich weiter und prägte in dieser Zeit maßgeblich dessen Entwicklung.
Im Jahr 2007 übergab er die Unternehmensleitung an seinen Sohn Carsten Diekmann, der zu diesem Zeitpunkt bereits seit zehn Jahren als Ingenieur der Verfahrenstechnik im Unternehmen tätig war.
Gemeinsam mit Jürgen Schormann führt er das Unternehmen seither erfolgreich in die Zukunft.
Ein partnerschaftliches Verhältnis zu Kunden, Lieferanten und Mitarbeitenden bildet dabei die Grundlage unseres Handelns. Gegenseitiges Vertrauen ist für uns die Basis einer langfristigen, erfolgreichen Zusammenarbeit.
Im Lauf unserer 50-jährigen Firmengeschichte blicken wir zurück auf eine Vielzahl spannender Projekte
in der ganzen Welt und auf die langjährige Zusammenarbeit mit unseren Kunden.
Wenn es ein Unternehmen seit über 50 Jahren gibt, muss es gute und substantielle Erfolgsfaktoren geben.
Bei esde Maschinentechnik sind diese Erfolgsfaktoren:
Die Zukunft der Folie ist Transformation. Wir entwickeln und bauen die passenden Extruder und Extrusionsanlagen.